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Küchenarbeitsplatte aus Granit – Vor- und Nachteile

Küchenarbeitsplatte Granit
Küche mit Arbeitsplatte aus Granit

In jedem deutschen Haushalt befindet sich in der heutigen Zeit eine Einbauküche. Da man in einer Küche sehr viel Platz, z.B. zum Kochen, Backen und Gemüseputzen benötigt, gibt es seit vielen Jahren die Küchenarbeitsplatten. Häufig sind diese aus Holz, bzw. nur in Holzoptik gefertigt worden, denn unter dem Dekor befindet sich nicht selten eine einfache, dicke Spanplatte. Die Spanplatte ist gerade in feuchten Räumen, wie Küchen und Bädern ein Anziehungspunkt für Bakterien. Eine Küchenarbeitsplatte, die häufig benutzt wird, hält somit im Durchschnitt 5- 10 Jahre. Danach muss sie neu gekauft und zugeschnitten werden. Dieses ist nicht selten mit erheblichem Aufwand und hohen Kosten verbunden, wenn man selbst handwerklich nicht so begabt ist. Es müssen z.B. Ausschnitte für den Herd, die Spüle und evtl. für weitere Geräte gemacht werden.

Wie wäre es mit einer Arbeitsplatte aus Naturstein?

Granit gehört zu den härtesten Materialien, welche die Natur hergibt und ist längst auch für das kleinere Portmonnaie erschwinglich. Wegen seiner Härte ist er sehr robust und langlebig. Darüber hinaus ist er für Allergiker bestens geeignet. Bakterien haben kaum eine Chance, in dem Hartgestein zu überleben und darum ist Granit eine wunderbare Alternative zu Spanplatten, Holz und anderen Materialien.

Granit weist Feuchtigkeit ab und auch Nässe ist für den elegant anmutenden Naturstein kein Problem. Was könnte also noch dagegen sprechen, seine Küche mit einer Arbeitsplatte aus Granit auszustatten?

Viele Menschen werden vom hohen Preis einer Granitarbeitsplatte abgeschreckt. Dabei ist Granit auf die Jahre gerechnet gar nicht so teuer. Einbauküchen werden in der Regel passgenau für die jeweilige Küche angefertigt und sind nicht gerade günstig, vorausgesetzt, man entscheidet sich für eine neue, moderne Küche. Man wechselt die Küche also nicht regelmäßig, wie beispielsweise einen Wohnzimmertisch oder das Sofa.

Das heißt, dass auch die Küchenarbeitsplatte bleibt – mindestens so lange, wie man mit der Küche zufrieden ist und diese behält.

Eine Küchenarbeitsplatte für eine mittelgroße Küche kostet beim Steinmetz ca. 1500,00 €.  Darin enthalten sind sämtliche Bearbeitungen, wie Ausklinkungen, Ausschnitte, Angleichungen, Bohrungen, Politur, Fase, etc.

Für die gleiche Arbeitsplatte aus Holz bezahlt man beim Tischler den gleichen Preis. Die Platte hält allerdings nur maximal 10 Jahre, je nach Nutzungsverhalten. Danach sieht sie nicht mehr schön aus und sollte alleine schon aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden, denn wenn Holz mit Wasser und Feuchtigkeit im Allgemeinen in Berührung kommt, kann dies zu Pilzbefall führen.

Die Küchenarbeitsplatte aus Granit hält dagegen ewig.

Schafft man sich eine Küchenarbeitsplatte aus MDF (Spanplatte) mit Dekor an, so kann man an dieser Stelle für einen kurzen Moment sparen. Die Oberfläche zerkratzt schnell und die Feuchtigkeit kann durch die zerkratzten Stellen in die MDF-Platte eindringen.

Die Lebensdauer einer solch minderwertigen Arbeitsplatte beträgt oft nur 5 Jahre, je nach Benutzung. Der Preis variiert je nach Dekor mit Ausschnitten und Bohrungen zwischen 150 – 500 €.

Wenn man von einer 30- jährigen Lebensdauer der Küche ausgeht, ergibt sich folgende fiktive Berechnung.

Arbeitsplatte Granit       1500,00 €
Arbeitsplatte Holz          1500,00 €
Arbeitsplatte MDF            300,00 €

Granit: 

1500,00 €  + 30 Jahre Lebensdauer = 1500,00 €

1500,00 € : 30 Jahre Lebensdauer der Küche = 50,00 € / Jahr

Holz    

1500,00 € + 10 Jahre Lebensdauer = 1500,00 € x 3 = 4500,00 €

4500,00 € : 30 Jahre Lebensdauer der Küche = 150,00 € / Jahr

MDF – Spanplatte

300 € + 5 Jahre Lebensdauer = 300,00 € x 6 = 1800,00 €

1800,00 € : 30 Jahre Lebensdauer der Küche = 60,00 € / Jahr

Ergebnis

Die Granitarbeitsplatte ist auf die Jahre und Zeit berechnet, sogar günstiger als die anderen vorgestellten Küchenarbeitsplatten. Es gibt also auch keinen Nachteil durch den etwas höheren Kaufpreis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bodenbelag für Allergiker geeignet: Granit

Allergien gegen Hausstaubmilben und chemische Stoffe, die sich gehäuft in Teppichen, PVC, Fliesen und Laminat befinden, sind sehr häufig. Die Hausstaubmilbe siedelt sich vermehrt in Teppichböden, die schwer zu reinigen sind, an. Tränende Augen, eine laufende Nase und im schlimmsten Fall sogar Asthma und Ausschlag sind die Folgen.

Auch chemische Stoffe in Teppichen, PVC- und Laminatböden, können Allergien auslösen. Man bedenke dabei, dass das als gesundheitsfreundliche Laminat aus Melamin-, Acryl- und Phenol-Harz-getränktem  Papier besteht. Mit den Jahren kann Laminat sogar Formaldehyd als Ausdünstung an die Raumluft abgeben, welches für die menschlichen Atemwege einen Chemiecocktail darstellt.

Allergiker sollten daher besser zu Naturstein als Bodenbelag greifen. Natursteinböden, beispielsweise aus Granit oder Marmor sind atmungsaktiv und beinhalten keine chemischen Stoffe, die in die Raumluft abgegeben werden können.

Heutzutage gibt es mehr Granit- und Marmorsorten, als man in dem einen oder anderen Baumarkt zu Gesicht bekommt. Ein gut sortierter Fachhandel für Naturstein hält da weitaus mehr Sorten auf Lager. Es gibt mehr als 150 verschiedene Granitsorten in allen erdenklichen Farben und Mustern.

Naturstein bietet als Bodenbelag nur Vorteile. Er ist sehr robust und kratzfest, insbesondere der Granit. Auch die Pflege ist einfach zu bewerkstelligen, denn Granit braucht man nur feucht abwischen und er erstrahlt mit der richtigen Pflegelotion wieder wie am ersten Tag. Seine Kratz- und Stoßfestigkeit macht den Granitfußboden zu einer langfristigen und haltbaren Investition, denn dieser Fußboden hält ewig.

Passend zum Fußbodenbelag lassen sich aus Granit auch Fensterbänke, Treppenstufen, Küchenarbeitsplatten  und Podeste anfertigen. So entsteht eine weitgehenst allergikerfreundliche Atmosphäre in Ihren Räumlichkeiten.

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